Kulturhauptstadt 2024 - Wege des Widerstands - Auf der Fluchtroute von Sepp Plieseis

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Unterwegs auf der Fluchtroute von Sepp Plieseis. Sepp Plieseis flüchtete gemeinsam mit Karl Gitzoller aus dem KZ-Lager bei Adnet über die gesamte Osternhorngruppe nach Bad Ischl, ehe sie im Toten Gebirge einen Unterschlupf errichteten. Der Pitschenberg liegt im Zentrum der Fluchtroute. Diese leichte bis mittelschwere Wanderung führt Sie von der Postalm auf den Pitschenberg und wieder retour. Ca. 15 km, Auf- und Abstieg 460 m, Gehzeit ohne Pausen ca. 4,5 Stunden. Ausreichende Konditionen sowie festes Schuhwerk und adäquate Kleidung werden vorausgesetzt. Diese Wanderung findet nur bei gutem Wetter statt. Schlechtwettertermine: 4.10.2024 und 5.10.2024. Landschaften wie das Salzkammergut sind nicht nur Lebens- und Naturräume, sie haben eine politische Geschichte. Neben der aktiven Unterstützung des Nationalsozialismus kam die Tradition des Widerstands gegen die Obrigkeit - im Fall des Hitler-Faschismus besonders zum Ausdruck. Für Ortsfremde unzugängliche Bereiche des Alm Geländes und des Hochgebirges dienten als Rückzugsorte und Verstecke für politisch und aus religiösen Gründen Verfolgte. Die Vertrautheit mit der Kargheit der Umgebung, mit den rauen klimatischen Bedingungen, aber auch der Zusammenhalt der Bewohner:innen in lokalen Kollektiven ermöglichte es den Verfolgten zu überleben. Die Wanderungen in der Salzkammergutlandschaft sollen die Erinnerung an die Frauen und Männer im Widerstand im kollektiven Gedächtnis verankern. In Kooperation mit Kulturhauptstadt Europas 2024 - Bad Ischl Salzkammergut. https://www.salzkammergut-2024.at